Vom Übergewicht betroffen sind mehr Männer als
Frauen;
bemerkenswert ist auch die gleichmäßige Zunahme
bis ins Alter.
|
Ein Zeitungsartikel vom 4. März 2003 beinhaltete:
Immer mehr Kranke durch Essen
Seit den 60er Jahren hat sich in den Industrieländern die Kalorienzufuhr
um
600 Kilokalorien pro Person und Tag erhöht. Wenn die Menschen
ihre Er-
nährung nicht umstellen, könnten im Jahr 2020 chronische Krankheiten
welt-
weit für drei Viertel aller Todesfälle (2001: 59%) verantwortlich
sein, sagen
Forscher der Weltgesundheitsorganisation. Bei den Risikofaktoren
spiele
die Nahrung eine Schlüsselrolle. Um chronischen Krankheiten vorzubeu-
gen, müsse man die Ess- und Lebensgewohnheiten ändern: weniger
Salz,
Zucker und gesättigte Fettsäuren, dafür mehr frisches Obst und
Gemüse -
und eine Stunde leichte Bewegung täglich. Die Forscher schlagen
Alarm,
weil die Menschen, die unter Übergewicht und Diabetes leiden,
immer jünger
werden. Chronische Krankheiten wie Fettleibigkeit, Störungen der
Herzkranz-
gefäße, Diabetes und Krebs seien auch in den Entwicklungsländern
immer
stärker verbreitet, besagt die Studie.
|
Zucker: Durchschnittsverbrauch pro Kopf und Jahr
in Deutschland: 35 Kilo.
Im Jahr 2010, schätzen Experten, wächst der Markt für
„Functional Food“ allein in den Vereinigten Staaten auf rund 49 Milliarden
Dollar.
Vier bis acht Milliarden Dollar jährlich werden damit europaweit umgesetzt.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung vom 27. April
2004
Fast jede(r) Zweite in Deutschland hat Übergewicht
WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatten
im Mai 2003 49% der erwachsenen Bevölkerung ab 18 Jahren Übergewicht,
ein Prozentpunkt mehr als 1999.
Das zeigen die Ergebnisse der Mikrozensus-Zusatzbefragung
2003, bei der alle vier Jahre knapp 0,5% der Bevölkerung (370 000 Personen)
zu gesundheitsbezogenen Themen befragt werden.
Nach dieser Einteilung (BMI über 25 = übergewichtig, mit
einem Wert über 30 als stark übergewichtig ein) hatten 13% der Bevölkerung
starkes Übergewicht.
In allen Altersgruppen waren Männer häufiger übergewichtig
als Frauen.
Insgesamt waren 58% der Männer ( 1999: 56%) und
41% der Frauen übergewichtig (1999: 40%).
Starkes Übergewicht lag bei 14% der Männer und
bei 12% der Frauen vor.
Untergewicht, d.h. ein Body-Mass-Index von weniger
als 18,5:
Frauen waren 2003 wesentlich häufiger (4%) von Untergewicht
betroffen als Männer (1%). Junge Frauen im Alter von 18 und 19 Jahren
waren sogar zu 13% untergewichtig (1999: 16%).
Nach Familienstand:
Verheiratete und verwitwete Männer sind zu zwei Dritteln
(66% bzw. 65%) übergewichtig, ledige Männer zu 38%. Verwitwete Frauen
sind am häufigsten von Übergewicht betroffen (54%), gefolgt von den
Verheirateten mit 44%. Bei ledigen Frauen waren 23% übergewichtig, dagegen
hatten 8% Untergewicht.
Rund 1,6 Millionen Menschenin Deutschland sind alkoholabhängig,
Alkoholmissbrauch liegt bei 2,5 Millionen Menschen vor. Insgesamt trinken
mindestens 10 Prozent der Bevölkerung so viel Alkohol, dass sie
ihre Gesundheit gefährden.
Quelle: BZGA
33 % der Männer können sich nicht mal ein Spiegelei
braten. Das erklärt, warum Männer schneller essen und 55 % die Mikrowelle
für eine geniale Erfindung halten. (nach einer Umfrage von 2006)


| zurück | |